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Was wird mit der Erfindung von Christian Ferdinand Oechsle, geboren 1774 in Baiersbronn, auch heute noch bestimmt?
Mit seiner Erfindung der Oechslewaage wird auch heute noch das Mostgewicht von Traubenmost bestimmt. Diese Messung in Grad Oechsle (°Oe) dient dazu, den Zuckergehalt und damit indirekt die potenzielle Alkoholstärke sowie die Qualitätsstufe des Weins (z.B. Spätlese, Auslese) in Deutschland, der Schweiz und Luxemburg zu ermitteln. Die Waage misst die Dichte des Mostes, d.h. wie viel Gramm ein Liter Most mehr wiegt als ein Liter Wasser. Heutzutage wird der Wert oft mit einem Refraktometer ermittelt, zeigt das Ergebnis jedoch weiterhin in Oechsle-Graden an. Luftdruck Stromstärke Mostgewicht
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Wie hoch waren die Einnahmen 2024 in Baden-Württemberg aus Steuern auf Erbschaften und Schenkungen?
2024 hat die Finanzverwaltung in Baden-Württemberg über 27.000 Erbschaften und Schenkungen mit einem Vermögenserwerb im Wert von 11,4 Milliarden Euro steuerlich veranlagt. Bei über 20.000 Fällen lag ein positiver steuerlicher Erwerb von insgesamt 6,0 Mrd. Euro vor, was dann zu einer Steuerfestsetzung von 1,2 Milliarden Euro führte. 1,2 Milliarden 2,2 Milliarden 3,2 Milliarden
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In welcher Stadt in Baden-Württemberg leben mehr Männer als Frauen?
Im Stadtkreis Karlsruhe leben anteilsmäßig die meisten Männer, womit die Stadt eine Ausnahme im landesweiten Trend darstellt. Mit einem Anteil von etwa 50,8 Prozent (Stand Anfang 2025) sind Männer dort in der Überzahl, gefolgt vom Stadtkreis Heilbronn und dem Landkreis Biberach. Aufgrund des Männerüberschusses wird Karlsruhe in den Medien auch scherzhaft als „Kerlsruhe“ bezeichnet. Offenburg Mannheim Karlsruhe
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Was ist die größte Mehrzweckhalle in Baden-Württemberg?
Die größte Mehrzweckhalle in Baden-Württemberg ist die Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart mit einer Gesamtkapazität von bis zu 15.500 Besuchern. Als eine der größten Veranstaltungshallen in Deutschland zählt die Schleyer-Halle zu den Top-Adressen für Stars und Großveranstaltungen. Paul-Horn-Arena, Tübingen SAP Arena, Mannheim Hanns-Martin-Schleyer-Halle, Stuttgart
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Wo in Baden-Württemberg ist ein Museum für Bademode und Badekultur?
Das BikiniARTmuseum in Bad Rappenau ist das erste internationale Museum für Badekultur. Es zeigt auf über 2.000 qm eine umfassende Sammlung von über 1.000 Exponaten zur Bademode ab 1880. Highlights sind die weltweit größte Sammlung von Louis Réard-Bikinis und Exponate von Prominenten, sowie ein Überblick über die historische Entwicklung der Bademode, Bademodengeschichte der Region. Highlight: Der roter Badeanzug von Pamela Anderson aus "Baywatch". Bad Krozingen Bad Rappenau Bad Herrenalb
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Wo kann man "Seelen" kaufen"?
Beim Bäcker, denn die Seele ist ein langgestrecktes Weizengebäck der schwäbischen Küche, das ursprünglich aus Oberschwaben stammt und in der Regel mit Salz und Kümmel bestreut ist. Die Seele ist außen knusprig, innen weich, luftig und feucht - und ich liebe sie! Beim Metzger Beim Bäcker Beim Gärtner
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Aus welchem Land kamen die ersten Gastarbeiter nach Baden-Württemberg?
Die ersten sogenannten Gastarbeiter, die auch nach Baden-Württemberg kamen, stammten aus Italien. Die Bundesrepublik Deutschland schloss am 20. Dezember 1955 das erste bilaterale Anwerbeabkommen mit Italien. Dies war der Beginn der organisierten Arbeitsmigration nach Deutschland, um dem Mangel an Arbeitskräften während des Wirtschaftswunders zu begegnen. Italien Portugal Jugoslawien
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Welcher Teils des Europa-Parks in Rust wird als Rulantica bezeichnet?
Rulantica ist die Indoor-Wasserwelt des Europa-Parks, die ganzjährig nordischen Wasserspaß mit vielen Rutschen, Wellenbecken und Entspannungsbereichen wie Sauna bietet, thematisch angelehnt an eine fiktive nordische Inselwelt mit Mythen und Fabelwesen wie Meermenschen und Trollen, die durch eine Roman- und Hörspielreihe erzählt wird. Indoor-Wasserwelt Steinzeit-Erlebniswelt Weltraum-Space-Center
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Wer ist der Trainer mit der längsten Amtszeit beim SC Freiburg?
Der Trainer mit der längsten Amtszeit beim SC Freiburg ist Volker Finke, der den Verein von 1991 bis 2007 für insgesamt 16 Jahre trainierte. Volker Finke Christian Streich Frank Schmidt
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Wie nennen die Stuttgarter ihre über 400 steilen Treppen im Stadtgebiet?
Die Geschichte der "Stäffele" reicht in Zeiten zurück, als in den Steillagen rund um Stuttgart noch Weinbau betrieben wurde. Um die Hänge bewirtschaften zu können, wurden Staffeln – steile Treppen – angelegt. Als die Bevölkerung wuchs, mussten die Weinberge im 19. Jahrhundert nach und nach der Wohnbebauung weichen, die "Stäffele" aber blieben. Stäffele Trebbala Stiegla